{"id":834,"date":"2019-09-14T10:10:28","date_gmt":"2019-09-14T10:10:28","guid":{"rendered":"https:\/\/basler-blog.ch\/?p=834"},"modified":"2019-09-14T10:10:28","modified_gmt":"2019-09-14T10:10:28","slug":"umzug-zuzug-und-2-mal-nachwuchs-im-zolli","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/basler-blog.ch\/?p=834","title":{"rendered":"Umzug, Zuzug und 2-mal Nachwuchs im Zolli"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"wp-content\/uploads\/2019\/02\/So-soll-das-Ozeanium-aussehen.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\u00a0<\/a><a href=\"https:\/\/basler-blog.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/schimpanse_benga_mit_jungtier_qisenge.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-837\" src=\"https:\/\/basler-blog.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/schimpanse_benga_mit_jungtier_qisenge-200x300.jpg\" alt=\"\" width=\"67\" height=\"101\" srcset=\"https:\/\/basler-blog.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/schimpanse_benga_mit_jungtier_qisenge-200x300.jpg 200w, https:\/\/basler-blog.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/schimpanse_benga_mit_jungtier_qisenge-768x1152.jpg 768w, https:\/\/basler-blog.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/schimpanse_benga_mit_jungtier_qisenge-683x1024.jpg 683w, https:\/\/basler-blog.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/schimpanse_benga_mit_jungtier_qisenge.jpg 1667w\" sizes=\"auto, (max-width: 67px) 100vw, 67px\" \/><\/a><span style=\"font-size: 10pt;\">Titelbild: Benga mit ihrem Jungen Qisenge <\/span><span style=\"font-size: 10pt;\">(c) Zoo Basel<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_835\" aria-describedby=\"caption-attachment-835\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/basler-blog.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Nutria.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-835 size-medium\" src=\"https:\/\/basler-blog.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Nutria-300x260.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"260\" srcset=\"https:\/\/basler-blog.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Nutria-300x260.jpg 300w, https:\/\/basler-blog.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Nutria-768x665.jpg 768w, https:\/\/basler-blog.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Nutria-1024x886.jpg 1024w, https:\/\/basler-blog.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Nutria.jpg 1336w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-835\" class=\"wp-caption-text\">Ein Nutria bei der Nahrungsaufnahme (c) P. Karger<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_836\" aria-describedby=\"caption-attachment-836\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/basler-blog.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/nutria_ZOB7070.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-836 size-medium\" src=\"https:\/\/basler-blog.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/nutria_ZOB7070-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/basler-blog.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/nutria_ZOB7070-300x200.jpg 300w, https:\/\/basler-blog.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/nutria_ZOB7070-768x511.jpg 768w, https:\/\/basler-blog.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/nutria_ZOB7070-1024x682.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-836\" class=\"wp-caption-text\">(c) Zoo Basel<\/figcaption><\/figure>\n<p>Umzug:\u00a0 Der Wohnungsleerstand im Zolli ist nie sehr hoch, wenn einmal Gehege leer steht, dann dauert es nicht lange, bis dieses wieder bewohnt ist. So ist es auch beim leerstehenden Wolfsgehege. Gerade mussten die letzten beiden W\u00f6lfe eingeschl\u00e4fert werden &#8211; sie waren weit \u00e4lter (beide 14 Jahre alt und im Zolli geboren) als ein Wolf in normaler Wildbahn (ca. 8 Jahre) wird. Jetzt wird, wie meistens, bei leerstehenden Wohnungen renoviert und einwenig umgebaut. Die neuen Bewohner haben etwas andere Bed\u00fcrfnisse als die W\u00f6lfe. Sie schwimmen gerne und sind auch kleiner, also muss das Gehege feinmaschiger eingez\u00e4unt werden als bisher. Die neuen Bewohner sind die Nutria. Es trifft sich gut, denn die Nutria m\u00fcssen ihr altes Gehege zwischen Affenhaus und Restaurant bald einmal verlassen, ihr altes wird Zuhause im Zusammenhang mit dem Neubau des Vogelhauses verschwinden. Die Nutria sind ein Publikumsmagnet und so will der Zolli sie nicht einfach aus der Ausstellung nehmen. Es kommt also alles zusammen, die S\u00fcdamerikanischen Biberraten (Nutria) bekommen ein neues, gr\u00f6sseres Gehege, wo sie auch besser schwimmen k\u00f6nnen, gleichzeitig kann die Gruppe von den Besuchern noch besser beobachtet werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_840\" aria-describedby=\"caption-attachment-840\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/basler-blog.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Somali.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-840 size-medium\" src=\"https:\/\/basler-blog.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Somali-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/basler-blog.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Somali-300x225.jpg 300w, https:\/\/basler-blog.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Somali-768x576.jpg 768w, https:\/\/basler-blog.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Somali-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/basler-blog.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Somali.jpg 1984w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-840\" class=\"wp-caption-text\">Die drei Somali-Wildesel-Stuten, ganz recht die &#8217;neue&#8216; Mwana (c) P. Karger<\/figcaption><\/figure>\n<p>Zuzug:<br \/>\nManch eine Besucherin und manch ein Besucher denken sich, wenn sie vor der Anlage stehen &#8222;es sind ja nur Esel&#8220;! Dabei lohnt es sich die Somali-Wildesel genau anzuschauen! Diese Wildeselart ist eine der der bedrohtesten S\u00e4ugetierarten auf unserer Erde. Vom Menschen gejagt und verdr\u00e4ngt leben einige wenige Tiere heute nur noch in \u00c4thiopien und Eritrea. Fr\u00fcher waren sie \u00fcber den ganzen afrikanischen Kontinent verteilt. Heute sch\u00e4tzt man, dass noch weniger als 300 Tiere in der Wildnis leben. Der Zolli unterst\u00fctzt deshalb auch Projekte in Eritrea deren Ziel es ist, diese seltenen Esel zu erforschen und Schutzgebiete, die wirklichen Schutz bedeuten zu etablieren. Zum Gl\u00fcck wurde die Eselart schon recht fr\u00fch in Zoos gehalten. Es gibt Belege, dass erste Tiere bereits 1882 im Hamburger Tierpark Hagenbeck ausgestellt wurden. Zurzeit gibt es weltweit 286 Tiere in 57 Zoos und Institutionen. Das spezielle daran je nach Z\u00e4hlung gibt es bereits mehr Tiere in Zoos als in der Wildbahn. Der Basler Zolli spielt bei der Erhaltung dieser Tierart eine besondere Rolle, er f\u00fchrt das sogenannte Zuchtbuch f\u00fcr die Europ\u00e4ischen Somali-Wildesel. Hier wird bestimmt, welcher Hengst mit welchen Stuten z\u00fcchten soll. Dies alles mit dem Ziel, die genetische Vielfalt so gross wie m\u00f6glich zu gestalten. Das ist aber gar nicht so einfach, weil vermutlicherweise alle in Zoos lebende Tiere auf nur 17 Wildf\u00e4nge zur\u00fcck gehen. Genau weiss man es noch nicht. Nur die Genanalyse aller Tiere k\u00f6nnte Klarheit schaffen, aber das ist im Moment einfach zu teuer. So wird nach bestem Wissen gez\u00fcchtet. Dass die Zoopopulation f\u00fcr diese fast schon ausgestorbenen Esleart wichtig ist, sieht man an Beispiel der Przewalski-Pferde. Einst in der Wildnis ausgestorben, wurden ab 1990 einige der Urpferde in der Mongolei ausgewildert. Seither vermehren sie sich stetig. Sollten also die wenigen Somali-Wildesel in der Wildnis nicht \u00fcberleben, k\u00f6nnten, sobald sich die Umst\u00e4nde in den Ursprungsl\u00e4ndern verbessert haben, Tiere aus den Zoos ausgewildert werden und so zur Biodiversit\u00e4t beitragen.<br \/>\nIn Basel ist jetzt die zweij\u00e4hrige Stute Mwana neu zur Herde gekommen. Nach einer kurzen Quarant\u00e4ne durfte sie auf die Anlage und hat sich sofort mit den anderen zwei Stuten vertragen. In den n\u00e4chsten Tagen wird auch der Hengst zur Gruppe gelassen und dann erhofft sich der Zolli schnell Nachwuchs.<br \/>\nWenn Sie also das n\u00e4chste Mal vor dem Gehege stehen, dann denken Sie vielleicht daran, was f\u00fcr ein seltenes Tier da vor Ihnen steht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_839\" aria-describedby=\"caption-attachment-839\" style=\"width: 225px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/basler-blog.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Klippschliefer-Jung.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-839 size-medium\" src=\"https:\/\/basler-blog.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Klippschliefer-Jung-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/basler-blog.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Klippschliefer-Jung-225x300.jpg 225w, https:\/\/basler-blog.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Klippschliefer-Jung-768x1024.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-839\" class=\"wp-caption-text\">Ein Klippschliefer-Junges auf Entdeckungstour (c) P. Karger<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_838\" aria-describedby=\"caption-attachment-838\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/basler-blog.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/klippschliefer_jungtiere_DSC2850.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-838 size-medium\" src=\"https:\/\/basler-blog.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/klippschliefer_jungtiere_DSC2850-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/basler-blog.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/klippschliefer_jungtiere_DSC2850-300x200.jpg 300w, https:\/\/basler-blog.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/klippschliefer_jungtiere_DSC2850-768x512.jpg 768w, https:\/\/basler-blog.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/klippschliefer_jungtiere_DSC2850-1024x683.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-838\" class=\"wp-caption-text\">Die Klippschliefer-Familie (c) Zoo Basel<\/figcaption><\/figure>\n<p>Nachwuchs<br \/>\nWegen den Klippschliefern bleiben die Menschen im Etoscha Haus kaum stehen, da fallen die Rosenk\u00f6pfchen (Papageien) oder die\u00a0 Seidelweber, die V\u00f6gel, die das grosse Nest in der Anlage bauen schon mehr auf. Wer aber etwas stehen bleibt und die Klippschliefer beobachtet sieht Erstaunliches. Die Tiere haben vorne drei und hinten vier Zehen. Ihre F\u00fcsse haben spezielle Lamellen, damit haften diese sehr gut und erm\u00f6glichen es dem flinken Tier schnell auf B\u00e4ume und Anderes zu klettern. So k\u00f6nnen Sie sich vor ihren Hauptfeinden, den Greifv\u00f6geln retten. Sie sind reine Pflanzenfresser und gehen in der Gruppe auf Nahrungssuche.<br \/>\nNach \u00fcber 16 Jahren hat die Gruppe jetzt erstmals wieder Nachwuchs. Zuvor wurde die Gruppe neu zusammengestellt und dann hat es geklappt. Allerdings mussten die Pfleger fast acht Monate warten. Die Tragezeit bei den putzigen Tieren betr\u00e4gt n\u00e4mlich zwischen sieben und acht Monaten, was f\u00fcr die K\u00f6rpergr\u00f6sse der Mutter enorm lange ist. Zum Vergleich bei Hunden betr\u00e4gt die Tragezeit zwischen zwei und drei Monaten. Die Klippschiefer Weibchen einer Gruppe, geb\u00e4ren ihre Jungen immer fast zur gleichen Zeit, so ist ein gewisser Schutz f\u00fcr die Jungen gew\u00e4hrleistet. Die Jungen sind zwar mit ca. 200 Gramm recht klein, aber sie sind sehr weit entwickelt und behaart, Sehr kurz nach der Geburt rennen sie schon herum und ahmen die Erwachsenen Tiere nach. Es lohnt sich also beim n\u00e4chsten Zollibesuch ins Etoscha-Haus zu gehen und etwas Zeit bei den Klippschliefern zu verbringen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_841\" aria-describedby=\"caption-attachment-841\" style=\"width: 200px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/basler-blog.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/schimpanse_benga_mit_jungtier_qisenge1.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-841 size-medium\" src=\"https:\/\/basler-blog.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/schimpanse_benga_mit_jungtier_qisenge1-200x300.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/basler-blog.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/schimpanse_benga_mit_jungtier_qisenge1-200x300.jpg 200w, https:\/\/basler-blog.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/schimpanse_benga_mit_jungtier_qisenge1-768x1152.jpg 768w, https:\/\/basler-blog.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/schimpanse_benga_mit_jungtier_qisenge1-683x1024.jpg 683w, https:\/\/basler-blog.ch\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/schimpanse_benga_mit_jungtier_qisenge1.jpg 1667w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-841\" class=\"wp-caption-text\">Schon fr\u00fch nimmt Benga ihr junges mit in luftige H\u00f6hen (c) Zoo Basel<\/figcaption><\/figure>\n<p>Nachwuchs bei den Schimpansen<br \/>\nDer Zolli meldet, dass die Schimpansin Benga am 13. August ein weibliches Junges geboren hat. Benga ist eine erfahrene Mutter und k\u00fcmmert sich f\u00fcrsorglich um die kleine Qisenge. Die Geburt verlief problemlos und dauerte \u2013wie es bei Schimpansen die Regel ist \u2013 nur wenige Minuten. Das Junge hat den Namen Qisenge erhalten. Jedes Jahr wechselt der Anfangsbuchstabe der Jungtiernamen im Zoo Basel. Dieses Jahr ist das \u2013 f\u00fcr die Namensgebung herausfordernde \u2013 Q-Jahr. Qisenge ist Bengas (40 Jahre alt) siebtes Junge. Ihre \u00e4ltere Schwester Lazima (5) lebt ebenfalls im Zoo Basel. Mit der Geburt ihrer Schwester macht Lazima zwei der wichtigsten Erfahrungen im Leben eines Schimpansen:\u00a0 Sie muss von ihrer Mutter unabh\u00e4ngig werden, lernt aber von ihr, wie Junge umsorgt und aufgezogen werden.\u00a0 Diese Lebensschule wird ihr helfen, wenn sie sp\u00e4ter selber Nachwuchs hat.<br \/>\nAuch Garissa (10), Lazimas \u00e4ltere Schwester, bekam von ihrer Mutter Anschauungsunterricht. Sie ist seit einem Jahr selbst Mutter. Vom ersten Tag an k\u00fcmmerte sie sich so vorbildlich um Ponima (1), wie sie es von ihrer Mutter gelernt hat.<br \/>\nIm Zoo Basel leben Westliche Schimpansen &#8222;Pan troglodytes verus&#8220;, welche in West-Afrika vorkommen und von der IUCN als CR (vom Aussterben bedroht) eingestuft werden. Lebensraumverlust und Jagd sind ihre gr\u00f6ssten Probleme.<\/p>\n ","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0Titelbild: Benga mit ihrem Jungen Qisenge (c) Zoo Basel &nbsp; &nbsp; Umzug:\u00a0 Der Wohnungsleerstand im Zolli ist nie sehr hoch, wenn einmal Gehege leer steht, dann dauert es nicht lange, bis dieses wieder bewohnt ist. So ist es auch beim leerstehenden Wolfsgehege. 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