{"id":1281,"date":"2025-11-16T15:20:39","date_gmt":"2025-11-16T15:20:39","guid":{"rendered":"https:\/\/basler-blog.ch\/?p=1281"},"modified":"2025-11-16T16:09:39","modified_gmt":"2025-11-16T16:09:39","slug":"ohne-aussicht-auf-vermoegen-gibt-es-keinen-wettbewerb-i-die-sogenannte-zukunftsinitiative-schadet-allen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/basler-blog.ch\/?p=1281","title":{"rendered":"Ohne Aussicht auf Verm\u00f6gen gibt es keinen Wettbewerb I Die &#8222;sogenannte&#8220; Zukunftsinitiative schadet allen"},"content":{"rendered":"<p><em>Ohne Aussicht auf Verm\u00f6gen gibt es keinen Wettbewerb. Ohne Wettbewerb gibt es keinen Fortschritt und ohne Fortschritt bleibt die Gesellschaft stehen \u2013 das w\u00e4re der wahre R\u00fcckschritt. Genau darum muss, die Debatte, um Reichtum und Umverteilung differenziert gef\u00fchrt werden.<\/em><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/basler-blog.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/vermoegen.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1282\" src=\"https:\/\/basler-blog.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/vermoegen-300x109.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"109\" srcset=\"https:\/\/basler-blog.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/vermoegen-300x109.jpg 300w, https:\/\/basler-blog.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/vermoegen-1024x370.jpg 1024w, https:\/\/basler-blog.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/vermoegen-768x278.jpg 768w, https:\/\/basler-blog.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/vermoegen.jpg 1139w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Verm\u00f6gen ist kein Selbstzweck<br \/>\n<\/strong>Die Diskussion um die Zukunftsinitiative zeigt eines: Vieles wird aus Neid, Unwissenheit oder gezielter Desinformation heraus bewertet. Doch Verm\u00f6gen ist kein Selbstzweck. Es ist ein Motor f\u00fcr Fortschritt, Stabilit\u00e4t und gesellschaftliches Engagement. Ohne verm\u00f6gende Menschen fehlt der Antrieb, ohne Antrieb steht die Gesellschaft still \u2013 und das w\u00e4re der wahre R\u00fcckschritt.<\/p>\n<p><strong>Neid statt Realit\u00e4t<br \/>\n<\/strong>Immer wieder h\u00f6rt man von der \u00abSchere zwischen Arm und Reich\u00bb. Das klingt dramatisch, als w\u00e4re Reichtum per se etwas Schlechtes. Wobei das Bild der Schere lediglich folgendes aussagt: &#8222;Es gibt Menschen mit mehr und Menschen mit weniger Verm\u00f6gen&#8220;. Es sagt nichts dar\u00fcber aus, wie die Menschen ihr Verm\u00f6gen einsetzen oder wie sie die Gesellschaft bereichern. Es ist ein Trugschluss zu behaupten, dass Reichtum automatisch Ungerechtigkeit bedeutet.<\/p>\n<p><strong>Kapital arbeitet f\u00fcr uns alle<br \/>\n<\/strong>Viele stellen sich vor, dass Reiche ihr Geld irgendwo bunkern, unter die Matratze legen oder einfach nur anh\u00e4ufen. Die Realit\u00e4t ist eine andere: Ein grosser Teil des Verm\u00f6gens ist in -eigene oder fremde &#8211; Unternehmen investiert, in Firmen, die Arbeitspl\u00e4tze schaffen. Es treibt Innovationen an und es werden Steuern damit bezahlt. Auch der Konsum der Reichen hilft der Schweiz in vielen Facetten. Ein weiterer Teil fliesst in Stiftungen und gemeinn\u00fctzige Organisationen, die Bildung, Kultur, Wissenschaft und soziale Projekte f\u00f6rdern. Ohne diese Initiativen w\u00e4re die Schweiz \u00e4rmer \u2013 nicht nur materiell, sondern auch kulturell und gesellschaftlich. Basel verdankt beispielsweise\u00a0 Christoph Merian und vielen weiteren M\u00e4zenen einen enormen Teil seines sozialen und kulturellen Reichtums.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/basler-blog.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/0.05.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1284\" src=\"https:\/\/basler-blog.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/0.05-300x138.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"138\" srcset=\"https:\/\/basler-blog.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/0.05-300x138.jpg 300w, https:\/\/basler-blog.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/0.05-768x354.jpg 768w, https:\/\/basler-blog.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/0.05.jpg 892w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Wie sieht es denn mit den Steuern aus?<\/strong><br \/>\nDie Zahlen sind eindr\u00fccklich: Von der Initiative w\u00e4ren nur rund 2&#8217;800 Personen betroffen, was gerade einmal 0,05 % der Steuerpflichtigen in der Schweiz entspricht. Doch diese kleine Gruppe tr\u00e4gt heute rund 3 Prozent aller Einkommenssteuern und \u00fcber 27 Prozent aller Verm\u00f6genssteuern [Quelle, Tamedia]. Wer also die Reichsten trifft, trifft den Staatshaushalt \u2013 und damit jeden von uns. Die Frage muss deshalb erlaubt sein: Wollen wir wirklich die Motoren des Wohlstands bestrafen? Die Schweiz steht im globalen Steuerwettbewerb. Die Kantone schaffen attraktive Rahmenbedingungen f\u00fcr Unternehmen. So fliesst Kapital in die Schweiz, es werden Arbeitspl\u00e4tze geschaffen, Innovationen gef\u00f6rdert, Steuereinnahmen erh\u00f6ht und die gesamte Wirtschaft gest\u00e4rkt. Ein Land, das seine Verm\u00f6genden vergrault, verliert nicht nur Geld, sondern auch seine Zukunftsf\u00e4higkeit.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/basler-blog.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/umverteilung.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1283\" src=\"https:\/\/basler-blog.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/umverteilung-300x156.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"156\" srcset=\"https:\/\/basler-blog.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/umverteilung-300x156.jpg 300w, https:\/\/basler-blog.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/umverteilung-1024x531.jpg 1024w, https:\/\/basler-blog.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/umverteilung-768x398.jpg 768w, https:\/\/basler-blog.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/umverteilung.jpg 1261w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Gleichheit um jeden Preis?<br \/>\n<\/strong>Wer glaubt, Umverteilung sei die richtige L\u00f6sung, \u00fcbersieht eine entscheidende Tatsache: Wenn alle gleich viel haben, haben am Ende alle gleich wenig. Gerechtigkeit bedeutet nicht Gleichmacherei, sondern Chancengerechtigkeit, Wertsch\u00f6pfung und die M\u00f6glichkeit, Leistung zu belohnen. Innovation, Unternehmertum und Risikobereitschaft entstehen nicht durch Umverteilung \u2013 sie entstehen durch Menschen, die etwas bewegen wollen. Das ist das wirkliche Erfolgsrezept der heutigen Schweiz.<\/p>\n<p><strong>Wohlstand als Chance<br \/>\n<\/strong>Reichtum ist, entgegen der Behauptung, kein gesellschaftliches Problem. Er ist eine Chance f\u00fcr die Wirtschaft, f\u00fcr soziale Projekte, f\u00fcr Kultur und Wissenschaft. Er motiviert Menschen, Risiken einzugehen, Ideen umzusetzen und Verantwortung zu \u00fcbernehmen. Wer Verm\u00f6gen angreift, greift daher nicht einzelne Personen an &#8211; er greift den Wohlstand der gesamten Gesellschaft an.<br \/>\nDie Diskussion um die Zukunftsinitiative macht eines deutlich: Vieles wird aufgrund von Neid, Fehlinformationen und vorschnellen Urteilen bewertet. Doch Verm\u00f6gen ist kein Selbstzweck. Kapital und Verm\u00f6gen sind der Motor f\u00fcr Fortschritt, Stabilit\u00e4t und gesellschaftliches Engagement. Ohne verm\u00f6gende Menschen fehlt der Antrieb, ohne Antrieb steht die Gesellschaft still \u2013 und das w\u00e4re der wahre R\u00fcckschritt. Leistung, Verantwortung, Mut und Weitblick \u2013 das sind die Werte, die echten Wohlstand schaffen. Wer sie verteufelt oder bestrafen will, gef\u00e4hrdet nicht die Reichen, sondern uns alle.<\/p>\n ","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ohne Aussicht auf Verm\u00f6gen gibt es keinen Wettbewerb. Ohne Wettbewerb gibt es keinen Fortschritt und ohne Fortschritt bleibt die Gesellschaft stehen \u2013 das w\u00e4re der wahre R\u00fcckschritt. Genau darum muss, die Debatte, um Reichtum und Umverteilung differenziert gef\u00fchrt werden. 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