{"id":1126,"date":"2024-05-08T13:14:50","date_gmt":"2024-05-08T13:14:50","guid":{"rendered":"https:\/\/basler-blog.ch\/?p=1126"},"modified":"2024-05-08T13:16:56","modified_gmt":"2024-05-08T13:16:56","slug":"besserer-sex-dank-kuenstlicher-intelligenz-ki","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/basler-blog.ch\/?p=1126","title":{"rendered":"Besserer Sex dank K\u00fcnstlicher Intelligenz KI"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/basler-blog.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/KI-Sex.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-1129\" src=\"https:\/\/basler-blog.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/KI-Sex-300x255.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"255\" srcset=\"https:\/\/basler-blog.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/KI-Sex-300x255.jpg 300w, https:\/\/basler-blog.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/KI-Sex-1024x871.jpg 1024w, https:\/\/basler-blog.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/KI-Sex-768x653.jpg 768w, https:\/\/basler-blog.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/KI-Sex.jpg 1384w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Es braucht nicht viel. Eine App auf dem Handy und zwei Kameras, von denen eine die Handycam sein kann. Schon kann es losgehen, das Paar muss sich nur immer im Fokus der beiden Kameras bewegen, diese aber am besten ganz vergessen. Die App, oder besser gesagt die K\u00fcnstliche Intelligenz (KI) dahinter beobachtet alle Aktionen genau und wertet sie st\u00e4ndig aus. Der Fokus der App liegt auf der Interaktion des Paares, von der Ann\u00e4herung bis zum eigentlichen Geschehen, sowie auf den Ger\u00e4uschen und dem gesprochenen Wort. Es kann eingestellt werden, ob die Hinweise f\u00fcr besseren Sex im Nachhinein abgerufen oder wie bei einem Coach kontinuierlich eingespielt werden. Spannend nicht? Auf alle F\u00e4lle haben Sie bis hierher gelesen.<\/p>\n<p>Diese Anwendung gibt es &#8211; noch &#8211; nicht, ich habe sie erfunden. Ich habe auch nicht die Absicht, so etwas zu programmieren, aber es w\u00e4re nat\u00fcrlich m\u00f6glich. Mit KI h\u00e4tte diese Anwendung allerdings nicht viel zu tun. Der Grund f\u00fcr die Einleitung zu diesem Blog: Ich wollte Ihre Aufmerksamkeit und es scheint, dass ich sie bekommen habe. Sex ist immer ein Mittel, um Aufmerksamkeit zu erregen, und KI ist in letzter Zeit ein Garant daf\u00fcr. Es vergeht kein Tag und keine Zeitungsausgabe, in der nicht mindestens eine Schlagzeile \u00fcber eine Anwendung mit KI berichtet. Wobei alles, was die IT hervorbringt, als KI herhalten muss, auch wenn ein vorgestelltes Programm oder eine Anwendung in den seltensten F\u00e4llen etwas mit KI zu tun hat, Die Hauptsache ist, dass die LeserInnen den Artikel toll finden und meinen, etwas Neues zu erfahren.<\/p>\n<p>Gerade macht die Geschichte die Runde, dass \u00c4rzte mit KI ihre Patientendossiers schneller schreiben als ohne. Was genau die KI dabei macht, wird nirgends beschrieben. Wie meistens geht es eher darum, dass die IT hilft. Man nutzt einfach die Rechenleistung und Kombinationsf\u00e4higkeit heutiger Computer. Ein gutes Diktierprogramm mit dem richtigen Vokabular (f\u00fcr \u00c4rzte, wie f\u00fcr andere Berufsgruppen auch, kann man spezielle Vokabulare kaufen) kann sicher helfen Dossiers schneller zu schreiben, das geht noch besser, wenn Satzfragmente angeklickt werden k\u00f6nnen. So hat mein Arzt \u00fcbrigens schon vor 15 Jahren gearbeitet. Mit KI hat das wenig zu tun, das ist einfach IT richtig eingesetzt. KI w\u00e4re, wenn ein Programm die Patientin, den Patienten direkt und selbst\u00e4ndig erkennt, kaum dass diese die Praxis betreten, die richtige Akte aufruft und eventuell per Roboter die richtigen Utensilien und Dokumente f\u00fcr die Untersuchung bereitlegt. W\u00e4hrend der Untersuchung h\u00f6rt die KI zu, erg\u00e4nzt das Dossier laufend und bereitet bei Bedarf einen neuen Termin vor, so dass der Patient oder die Patientin nur noch zustimmen muss. Mit der Zeit hat die KI dann alles gelernt und ist so sicher, dass sie erst die Untersuchung und sp\u00e4ter die Behandlung selbst\u00e4ndig durchf\u00fchrt und das Fachpersonal nur noch Kontrollen machen muss. Der Fantasie f\u00fcr weitere Anwendungen sind keine Grenzen gesetzt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/basler-blog.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/artificial-intelligence-2228610_640.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-1128\" src=\"https:\/\/basler-blog.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/artificial-intelligence-2228610_640-300x188.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"188\" srcset=\"https:\/\/basler-blog.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/artificial-intelligence-2228610_640-300x188.jpg 300w, https:\/\/basler-blog.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/artificial-intelligence-2228610_640.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Zwei Themen sind im Zusammenhang mit KI sehr popul\u00e4r. Das erste sind die Arbeitspl\u00e4tze, die in Gefahr sind. Es wird zum Beispiel kolportiert, dass die Personalverantwortlichen der Firmen nicht mehr entscheiden, wer eingestellt wird. Die KI, die die Bewerbungen liest, entscheidet auch, wer eingestellt wird. Nat\u00fcrlich kann die KI auch Bewerbungsgespr\u00e4che f\u00fchren und dann auch Geh\u00e4lter berechnen. Ja, es gibt Programme, die bei der Auswahl von Bewerbungen helfen, aber die Kriterien m\u00fcssen von Menschen eingegeben und immer wieder angepasst und erneuert werden. Irgendwann wird es vielleicht so weit sein, dass ein Programm w\u00e4hrend des Bewerbungsgespr\u00e4chs zuh\u00f6rt. Wie begrenzt Anwendungen mit Sprache sind, sieht man, wenn man zum Beispiel bei einem Unternehmen anruft und dem Bot, der den Anruf entgegennimmt, ein paar Fragen stellt, die \u00fcber das \u00dcbliche hinausgehen. Dann antwortet der Bot (der auch keine KI ist) sehr schnell: &#8222;Warten Sie, ich stelle Sie durch&#8220;. Ich bin mir sogar sehr sicher, dass die Personalverantwortlichen in vielen Unternehmen sehr froh sein werden, wenn ein Programm eine Vorauswahl aus der Vielzahl der Bewerbungen trifft und so hilft, die zweite Bewerbungsrunde einzusparen. So haben die Personalverantwortlichen mehr Zeit f\u00fcr die Anliegen von MitarbeiterInnen. Das zweite Thema, das sehr oft angesprochen wird: KI ist gef\u00e4hrlich f\u00fcr die Autonomie und Selbstbestimmung der Menschheit. In der Science-Fiction gibt es das schon lange: Ein Programm \u00fcbernimmt die Herrschaft \u00fcber alle Maschinen und versklavt die Menschheit. Fr\u00fcher war es ein Programm, heute ist es die KI. In allen Romanen und Filmen, die ich dazu kenne, wird erst die Menschheit immer fauler, kann nicht mehr denken und l\u00e4sst sich versklaven. Nat\u00fcrlich ist es die KI, die Machthungrig und B\u00f6se wird und alle Menschen zu Untertanen macht. Genau solche Szenarien \u00fcbernehmen PolitikerInnen und andere AngstmacherInnen und fordern dann einen Forschungsstopp oder ein Verbot von KI. Wenn diese Leute ein Verbot wollen, dann m\u00fcssen sie jeglichen Einsatz von Computern verbieten. Es sind die Computer und nicht die KI, die durch immer bessere Hardware und Programme immer leistungsf\u00e4higer werden und alle m\u00f6glichen Anwendungen erm\u00f6glichen . Riesige Datenmengen zu sammeln und auszuwerten hat wenig mit KI zu tun. Dienste wie Facebook, TikTok etc. brauchen keine KI, da geht es darum, die Nutzerinnen und Nutzer m\u00f6glichst lange auf dem eigenen Dienst zu halten und zur Nutzung kostenpflichtiger Anwendungen zu bewegen, das geht mit gut programmierten Algorithmen. Wenn die KI zum Beispiel in autonomen Fahrzeugen so gut w\u00e4re und alles k\u00f6nnte, dann h\u00e4tte sie l\u00e4ngst gelernt, mit Notsituationen so umzugehen wie der Mensch. Dann w\u00e4re es die KI, die nach einem Unfall (den es nicht mehr geben w\u00fcrde) vor Gericht st\u00fcnde und die Konsequenzen tragen m\u00fcsste.<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte KI in keiner Weise verharmlosen oder untersch\u00e4tzen. Der Einsatz von k\u00fcnstlicher Intelligenz kann an vielen Stellen sinnvoll sein. Aber wie alles hat sie auch ihre Schattenseiten. Auch mir f\u00e4llt es schwer, den richtigen Einsatz von KI dem &#8218;gesunden&#8216; Menschenverstand zu \u00fcberlassen (wenn es denn einen gibt). Schon heute wird KI f\u00fcr unsaubere Machenschaften missbraucht. Andererseits kann KI, wenn sie mit guten Absichten eingesetzt wird, auch viel Gutes bewirken. Wie immer und \u00fcberall gibt es zwei Seiten. Ich schreibe diesen Blog, um auf den Missbrauch des Begriffs &#8218;K\u00fcnstliche Intelligenz&#8216; aufmerksam zu machen. \u00dcber den sinnvollen, guten oder schlechten Einsatz von KI zu sprechen, ist eine andere Sache. Das meiste, was uns als KI pr\u00e4sentiert wird, ist nichts anderes als ein gut gemachtes Programm, das dank immer besserer IT-Technologie sehr schnell und zuverl\u00e4ssig reagiert. Seien Sie also vorsichtig, wenn KI in Artikeln und Diskussionen als Schlagwort missbraucht wird. Meistens ist es genau das, ein Schlagwort. Und NEIN, ich habe diesen Artikel NICHT von einem Programm schreiben lassen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/basler-blog.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/technology-7772914_640.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-1131\" src=\"https:\/\/basler-blog.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/technology-7772914_640-300x160.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"160\" srcset=\"https:\/\/basler-blog.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/technology-7772914_640-300x160.jpg 300w, https:\/\/basler-blog.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/technology-7772914_640.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Hier noch ein Erkl\u00e4rungsversuch zu KI: Als K\u00fcnstliche Intelligenz gilt die F\u00e4higkeit eines Programmes, logisches Denken, Lernen, Planen und die Kreativit\u00e4t des Menschen nachzuahmen. Systeme mit k\u00fcnstlicher Intelligenz analysieren Daten, erkennen Muster und lernen selbst\u00e4ndig dazu, was so weit gehen kann, dass sie autonom Abl\u00e4ufe ausf\u00fchren und diese immer wieder an die aktuelle Situation anpassen. Im Gegensatz zu KI-Programmen spulen &#8218;algorithmische&#8216; Programme einfach das ab, wof\u00fcr sie programmiert wurden, sie tun dies dank der heutigen Technologie enorm schnell und effizient, aber sie entwickeln sich nicht selbst weiter und k\u00f6nnen nur so weit Prozesse \u00fcbernehmen, wie es das dahinter stehende Programm zul\u00e4sst. Wie bei allem ist die Grenze fliessend.<\/p>\n ","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es braucht nicht viel. Eine App auf dem Handy und zwei Kameras, von denen eine die Handycam sein kann. Schon kann es losgehen, das Paar muss sich nur immer im Fokus der beiden Kameras bewegen, diese aber am besten ganz vergessen. 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